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Konzept / Philosophie /  

Persönliche Einstellung und Grundhaltungen

Ethik ist die Lehre vom richtigen Tun („Sollens-Lehre“). Häufiges „Tun“ ist auch immer das Einüben einer charakterlichen Grundhaltung. Daraus erwachsen Werte-Haltungen und Verhaltensmuster. Dabei folgt das „Sollen“ dem „Sein“, das durch immer neue intellektuelle Anstrengungen und die Bemühung um Wahrheits-Erkenntnisse in den Blick genommen wird.

Das menschliche Handeln ist auf die wesenhaft existenziellen Zwecke des Mensch-Seins ausgerichtet, die der menschlichen Natur innewohnen. Der Mensch strebt nach Vollkommenheit und danach, seine Ziele möglichst umfassend zu erreichen und sich so zu verwirklichen. Vier Grundhaltungen sind die Grundpfeiler des ethischen Handelns. Sie befähigen den Menschen, seine Wirkkräfte in nach seinem Willen geordnete Bahnen zu leiten. Dabei ist der Mensch das Maß der Dinge, insoweit der Schöpfergott das Maß des Menschen ist. Von dem Stammbaum dieser vier Kardinaltugenden leiten sich alle weiteren Grundhaltungen ab.